Weniger Premieren in der Spielzeit 2012/13
Bewusst hat das Staatstheater Oldenburg in der Spielzeit 2012/13 weniger Stücke als in den letzten Jahres mit ins Programm aufgenommen. Gezeigt werden 18 Premieren und sechs Uraufführungen. Es gibt dabei einige Stücke, die aufgrund der sehr hohen Nachfrage des Publikums in der neuen Saison wieder mit aufgenommen wurden, erklärte der Intendant Markus Müller am Freitag in Oldenburg. Weiter sagte er, dass neue Produktionen bereits vor der Premiere restlos ausverkauft gewesen sind, sodass eine Vielzahl an Zusatzvorstellungen angeboten wurden. In der neuen Spielzeit will Müller dem von vornherein Gewähr leisten. Seit einigen Jahren schon erlebt das Stadttheater einen richtigen Boom. Seit rund vier Jahren sind die Zuschauerzahl konstant hoch, erklärt Müller, der auch in der laufenden Spielzeit wieder mit gut 207.000 Besuchern rechnet.
Das Theater erlebt auch seitens der Kollegen von Regie, Dramaturgie und im Ensemble bundesweit eine hohe Aufmerksamkeit. "Trotz gut eines Drittel, das wir weniger an Gage zahlen können als große Häuser, erleben wir eine große Begeisterung für Oldenburg", sagte Müller.
Das Staatstheater stellt die Spielzeit 2012/13 unter das Leitmotiv "Aufbruch!?". "Wir wollen Werte wie Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit neu definieren und die derzeitige Verunsicherung der Menschen, welche Werte noch zählen, aufgreifen", sagte Müller. Der Fokus wird im Schauspiel wie auch in der Oper, im Tanz und im Kinder- und Jugendtheater auf individuelle Freiheitswerte und das Zusammenspiel der Gesellschaft gelegt. Daher stehen auf dem neuen Spielplan Werke wie die Strauss-Oper "Salome" oder die Inszenierung "Fall out Girl".
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Zahlen & Fakten:
Stadtname:
Oldenburg (Oldenburg)
Bundesland:
Niedersachsen
Landkreis:
Kreisfreie Stadt
Höhe:
4 m ü. NN
Fläche:
102,96 km²
Einwohner:
161.334
Autokennzeichen:
OL
Vorwahl:
0441
Gemeinde-
schlüssel:
03 4 03 000