Katastrophenschutzstab der Stadt Oldenburg übt den Ernstfall
13.05.15, 0332/15se
Szenario "Schneeflocke"
Foto: Stadt Oldenburg.
Oldenburg. Am Dienstag, 12. Mai, hat der Katastrophenschutzstab der Stadt Oldenburg eine Katastrophenschutzübung durchgeführt. Unter dem Arbeitstitel "Schneeflocke" galt es im Stabsraum der Feuerwehr Oldenburg in der Ibo-Koch-Straße folgendes Szenario durchzuspielen: Eine Schneekatastrophe, ähnlich derjenigen im Winter 1978/1979, legt das öffentliche Leben lahm. Anhaltender Schneefall und sinkende Temperaturen bedrohen das Leben der Menschen. Der Katastrophenstab wird einberufen, um die Gefahrenlage zu entschärfen und entsprechende Maßnahmen zu koordinieren und durchzuführen.
Während der Übung spitzte sich die fiktive Lage soweit zu, dass rund 1.000 Autos auf den Autobahnen von Schneeverwehungen eingeschlossen waren, die Strom- und Telefonversorgung in Teilen zusammenbrach und das Dach eines Baumarktes aufgrund der hohen Schneelast einstürzte. Aufgabe des Katastrophenschutzstabes war es, Maßnahmen zu veranlassen, um diesen Entwicklungen zu begegnen sowie für eine voraussichtliche Verschlechterung der Lage vorzusorgen. So galt es beispielsweise, Straßen vom Schnee zu befreien, Hilfskräfte an die richtigen Stellen zu bringen, die Betreuung von Kindern in Schulen und Kitas zu gewährleisten sowie gefährdete Altenpflegeheime zu evakuieren.
Der Stab bestand bei dieser Übung aus 23 Personen, unter anderem Vertreterinnen und Vertretern des Ordnungsamtes, des Pressebüros, des ServiceCenters, der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks, der Bundeswehr und der Polizei. Die Übungsleitung, die den Katastrophenschutzstab mit eingespielten Meldungen beschäftigte und auf Entscheidungen des Katastrophenschutzstabes reagierte, bestand aus acht Mitarbeitern der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz Loy und der Polizeidirektion Oldenburg. Zur Vorbereitung waren die Mitglieder des Katastrophenschutzstabes am Vortag gemeinsam mit dem Stab des Landkreises Vechta durch verschiedene Vorträge geschult worden. Regelmäßige Schulungen und Übungen dieser Art finden statt, um die Abläufe und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Stellen für den Ernstfall zu schaffen.
Quelle: http://www.oldenburg.de/nc/pressemitteilungen.html
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03 4 03 000